Weiteren Ausbau der A52 verhindern!
Durch den Ausbau der B224 vom Autobahnkreuz Essen-Nord bis zur A2 kommt es faktisch zu einem Weiterbau der A52. Dazu erklärt der Essener Bundestagsabgeordnete Kai Gehring:"Die unendliche Geschichte um den Weiterbau der A52 ist um ein Kapitel reicher. Entgegen jeglicher Vernunft wird weiter versucht, die A52 zur Transitautobahn für das mittlere Ruhrgebiet auszubauen - führen würde sie direkt durch Essen. Ich lehne die Pläne ab und unterstütze den Widerstand der "Bürgerinitiative gegen den Ausbau der A52".
Die Taktik der zuständigen Planungs- und Baubehörde (Landesbetrieb Straßen NRW) sieht zunächst vor, den mittleren Abschnitt der B 224 zur Autobahn auszubauen. Dies wird den verkehrlichen Druck auf die anderen beiden Abschnitte (Bereich Gladbeck und Bereich Essen zwischen A 42 und A 40) deutlich erhöhen. Dadurch wird versucht, in einem Teilbereich Fakten zu schaffen. Wenn erstmal das Bottroper Teilstück fertig gestellt ist, steigt das Risiko, dass mitten durch Essen eine weitere Autobahn entsteht.
Die eingeleiteten Bemühungen der Stadt Essen, die Lärm- und Feinstaubwerte im Essener Norden zu reduzieren, werden so durch eine unbeschränkt nutzbare neue Autobahn unterlaufen. Damit werden öffentliche Investitionen verschwendet und sinnvolle Maßnahmen torpediert. Andererseits werden zum Ausbau und Erhalt dieser Autobahn für Jahrzehnte knappe öffentliche Mittel in dreistelligen Millionenbeträgen zur Förderung des Autoverkehrs gebunden.
In der Summe ergeben sich so für den Essener Norden zusätzliche Umweltbelastungen. Diese wäre auch durch eine geringe Zeitersparnis für die A52-Nutzer nicht zu rechtfertigen."







