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13. Februar 2009

MdB Gehring und Horst Köhler debattierten über Generationengerechtigkeit

Der Essener Bundestagsabgeordnete Kai Gehring und Bundespräsident Horst Köhler tauschten sich gestern (12.02.) über die Chancen künftiger Generationen aus. Gehring war als Erstunterzeichner eines Antrags zur Verankerung von Generationengerechtigkeit im Grundgesetz zusammen mit jungen Abgeordneten anderer Fraktionen vom Bundespräsidenten eingeladen worden, um sich über diese Initiative auszutauschen.
MdB Gehring und Horst Köhler debattierten über Generationengerechtigkeit

Kai Gehring:

"Politik muss endlich langfristiger handeln! Deswegen wollen wir die Chancen heute noch ungeborener Generationen schützen. Wir brauchen einen nachhaltigen Umbau von Wirtschaft und Politik. Die Verankerung von Generationengerechtigkeit im Grundgesetz, höhere Bildungsausgaben und eine Schuldenbremse wären wichtige Schritte dazu."

Bundespräsident Köhler zeigte sich gegenüber den Zielen des Antrags aufgeschlossen und bezeichnete es als wichtiges Anliegen, gerade in Zeiten der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise die Interessen künftiger Generationen nicht aus dem Blick zu verlieren.

Der Antrag zu Generationengerechtigkeit wurde im Bundestagsbeirat für Nachhaltigkeit, dem Gehring als Berichterstatter zu diesem Thema angehört, mit einem positiven Votum beraten. "Ich bin zuversichtlich, dass wir über die Fraktionsgrenzen hinweg zu einer guten Debatte im Bundestag kommen werden. Ich werde weiter intensiv dafür werben, dass unser Antrag eine Mehrheit erhält", sagte Gehring abschließend.