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21. Januar 2008

Handeln statt einfach sitzen lassen

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion veranstaltet heute ein Symposium zum Thema Jugendgewalt. Dazu erklärt Kai Gehring, jugendpolitischer Sprecher:

Die Union wiederholt mit ihren Forderungen nach geschlossenen Erziehungsheimen für Kinder, erleichterter Abschiebung und Ausweisung sowie Heraufsetzung der Höchststrafen für Jugendliche ihre untauglichen Vorschläge zur Bekämpfung von Jugendgewalt.


Anstatt die Ursachen von Jugendgewalt anzugehen, referiert nun auch die Unionsfraktion den Koch-Katalog. Wir wollen eine konsequente Anwendung des Jugendstrafrechts mit dem Ziel der Resozialisierung der Täter, einen besseren Vollzug und den Ausbau des Opferschutzes. Prävention darf nicht wie bei der Union ein Feigenblatt sein, sondern muss vor Ort auch dann dauerhaft gefördert werden, wenn Jugendgewalt in der Öffentlichkeit gerade kein Thema ist. Präventiv geht vor repressiv - auf diesen Expertentipp sollte auch die Unions-Bundestagsfraktion endlich hören.


Die grüne Bundestagsfraktion wird morgen ein umfassendes Positionspapier mit dem Titel "Handeln statt einfach sitzen lassen - Jugendgewalt wirksam bekämpfen" verabschieden.