Wohnungslosigkeit vermeiden!
Wohnungslosigkeit hat zwar im vergangenen Jahrzehnt abgenommen, aber die Zunahme der von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen sowie die Verjüngung der Wohnungslosen sind weiterhin bedenklich. Die Politik der Großen Koalition verschärft diese Tendenzen. Um die existenziellen Probleme der Betroffenen zu beseitigen und zu vermeiden, zeigen wir in einem Positionspapier Strategien und gesetzlichen Änderungsbedarf auf.Die Altersstruktur der Wohnungslosen hat sich deutlich verändert. Der Anteil junger Erwachsener - insbesondere die jungen Erwachsenen bis 24 Jahre - nimmt überproportional zu. Die Ursache hierfür liegt in der zunehmenden Verdrängung der Jugendlichen aus der Jugendhilfe in die Wohnungshilfe sowie in der Zunahme der Armut von Kindern und Jugendlichen. Dieser Trend wurde durch das SGB II-Fortentwicklungsgesetz der Großen Koalition mit verursacht. Denn mit diesem Gesetz wurden nicht nur die Sanktionsregelungen im Arbeitslosengeld II, sondern auch die Möglichkeiten für unter 25jährige zur Gründung eines eigenen Haushalts deutlich eingeschränkt.







