19. Mai 2010
Wirksamer Jugendschutz beim Thema Alkohol
Trotz dramatischer Einzelfälle des Komatrinkens Jugendlicher sind Panikmache und Aktionismus unangebracht. Genauso wenig darf der Jugendschutz diese Herausforderung ignorieren. Reine Verbotspolitik und bloße Lippenbekenntnisse sind schädlich. Prävention muss sich an den Lebenswelten der Jugendlichen und der Förderung des eigenverantwortlichen Handelns orientieren. Unsere Vorschläge zu diesem Thema haben wir in einem Fraktionsbeschluss zusammengefasst.Wir setzen uns dafür ein, den Gesetzesvollzug zu verbessern. Der Jugendschutz in der Werbung muss besser durchgesetzt werden. Alkoholwerbung spricht immer wieder explizit Jugendliche an. Dagegen haben sich Werbeeinschränkungen für Tabak dazu beigetragen, dass der Konsum Jugendlicher drastisch zurückgegangen ist. Wir fordern daher gesetzliche Werbebeschränkungen in Printmedien, Radio und den audiovisuellen Medien auch für Alkohol.







