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11. Dezember 2009

Ausgestaltung eines nationalen Stipendienprogramms des Bundes und der Länder unter Beteiligung der Wirtschaft

ehn Monate vor dem beabsichtigten Start des nationalen Stipendienprogramms schweben wesentliche Eckpfeiler des Programms in der Luft. Der Verteilungsschlüssel ist unbekannt, gleiches gilt für die Frage, ob Fachhochschulen oder private Hochschulen einbezogen werden. Auch ist ungeklärt, ob StipendiatInnen ihren Studienort während der Förderung wechseln können.

Dagegen zeichnet sich deutlich ab, dass mit dem nationalen Stipendienprogramm ein Etikettenschwindel vorbereitet werden soll. Die Wirtschaft, die mit der Einführung von Studiengebühren vollmundig die Einrichtung eigener Stipendiensysteme versprochen hat, wird von der schwarz-gelben Regierung komplett aus der Verantwortung entlassen. Stattdessen soll nun eine heterogene Gruppe aus Stiftungen, Alumni und Privatleuten die Stipendien mitfinanzieren. Wir wollen statt eines solchen Stipendiensystems für Wenige lieber eine BAföG-Erhöhung und eine Stärkung der staatlichen Studienfinanzierung mit unserem Zwei-Säulen-Modell.

12-11_KA_Ausgestaltung_Stipendiensystem_aw.pdf 12-11 KA Ausgestaltung Stipend... (Größe: 2.8 MB, Typ: pdf, Zuletzt geändert: 07.08.11)